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Marcel Beyer, geboren 1965, lebt in Dresden. Veröffentlicht Romane, u.a. „Das Menschenfleisch“ (1991), „Flughunde“ (1995), „Spione“ (2000), „Kaltenburg“ (2008), Gedichte, u. a. die Bände „Falsches Futter“ (1997) und „Erdkunde“ (2002), sowie Essays, Übertragungen aus dem Englischen und Libretti (u. a. „Arbeit Nahrung Wohnung“, Komposition: Enno Poppe, Regie, Bühne, Kostüme: Anna Viebrock, Münchner Biennale 2008). Zuletzt erschien von ihm „Putins Briefkasten. Acht Recherchen“ (Suhrkamp 2012).
Er erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen u. a. 1991 Ernst-Willner-Preis beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb Klagenfurt, 1996 Johannes-Bobrowski-Medaille zum Berliner Literaturpreis, 1997 Uwe-Johnson-Preis, 1998 Förderpreis zum Lessing-Preis des Landes Sachsen, 1998 Förderpreis zum Horst Bienek-Preis der Bayerischen Akademie der Schönen Künste, 2001 Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln, 2004 Spycher-Preis Leuk, 2006 Erich-Fried-Preis Wien, 2008 Joseph-Breitbach Preis, 2010/2011 Stipendium der Deutschen Akademie Villa Massimo Rom. Mitglied der Akademie der Künste.

Silke Scheuermann, geboren 1973, lebt in Offenbach. Sie studierte Theater- und Literaturwissenschaften in Frankfurt, Leipzig und Paris und arbeitete am Germanistischen Institut der Universität Frankfurt. Sie veröffentlicht Lyrik und Prosa, darunter 2005 den Erzählungsband „Reiche Mädchen“, 2007 den Gedichtband „Über Nacht ist es Winter“ sowie den Roman „Die Stunde zwischen Hund und Wolf“, 2011 den Roman „Shanghai Performance“ und zuletzt den Roman „Die Häuser der Anderen“ (Schöffling 2012). Für ihr Werk erhielt sie zahlreiche Stipendien und Preise, darunter den Leonce-und-Lena-Preis der Stadt Darmstadt 2001, den Hermann-Hesse-Literatur-Förderpreis 2006, 2009 ein Stipendium der Villa Massimo sowie 2012/2013 die Poetikdozentur Wiesbaden.

Thomas von Steinaecker, geboren 1977, lebt als Autor, Journalist und TV-Regisseur in Augsburg. Er veröffentlichte die Romane „Wallner beginnt zu fliegen“, „Geister“ und „Schutzgebiet“, sein aktueller Roman, „Das Jahr, in dem ich aufhörte, mir Sorgen zu machen, und anfing zu träumen“ (Fischer 2012) war für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Er erhielt für sein Werk zahlreiche Auszeichnungen, u.a.: Finalist 11. Open Mike 2003, 10. Klagenfurter Literaturkurs 2006, Aspekte-Literaturpreis 2007, Shortlist Deutscher Buchpreis 2007, Literaturförderpreis der Deutschen Wirtschaft 2008, New-York-Stipendium des Deutschen Literaturfonds 2010, Kunstförderpreis der Stadt Augsburg 2011, Shortlist Preis der Leipziger Buchmesse 2012.