Der Open Mike ist auch immer ein Podium für junge Lyrik. Lea Schneider und Alexander Makowka gehören zum Lyrik-Kollektiv G13, das drei der diesjährigen Kandidaten stellt.

Wie beurteilt ihr die Gewichtung der Lyrik bisher?

Alexander Makovka: Die Stellung der Lyrik-Lesenden ist ja ziemlich gut in den einzelnen Blöcken, da wird die Aufmerksamkeit schön verteilt.

Lea Schneider: Ich fand die Lyrik-Beiträge bisher ganz gut – allerdings kenne ich ja noch nicht alle, es kann gut sein, dass da noch etwas Interessantes kommt, vielleicht sogar neue Perspektiven, die man bis jetzt noch nicht gehört hat.

Wie kommt es, dass gleich drei Lyriker aus eurem Lyrik-Kollektiv beim Open Mike vertreten sind?

Lea Schneider: Das ist natürlich schön! Aber G13 ist ja keine Gruppe, die ein geschlossenes Programm fährt, wir konstituieren uns ja hauptsächlich darüber, gemeinsam an Texten zu arbeiten. Dass wir ganz unterschiedliche Ansätze haben, wird man bei den Beiträgen von Tristan Marquardt und Linus Westheuser gut sehen können. Die Auswahl ist vielleicht ein Beweis dafür, dass kollektives Schreiben und Arbeiten funktioniert.

Alexander Makovka: Dass Linus und Tristan gemeinsam auftreten, ist auch eher zufällig entstanden, das war auch eine Entwicklung unabhängig von der G13-Gruppe. Für das Open Mike ist es, glaube ich, aber eine Premiere, dass ein Duo auftritt, das ist schon spannend.

Vielen Dank!