Man darf ja nicht stehen bleiben. Immer weiter, wieder neu; auch wenn es schon lange keine Avantgarde mehr gibt, zumindest keine, die schreibt, werden doch regelmäßig Versuche unternommen, der Literatur neue Seiten abzuringen. Neugierig sollte man sein, lernen kann man immer etwas: kommenden Mittwoch werden in Hildesheimer Theaterhaus die Ergebnisse eines Projekts – oder Experiments, wenn das nicht dasselbe ist – vorgestellt, das sich so beschreibt:

»Megapixel Hildesheim ist ein literarisches Medienkunstprojekt, das spielerisch nach den Bedingungen des Erzählens in der Transparenzgesellschaft fragt. In einem 24-Stunden-Experiment wird Hildesheim zum Schauplatz und drei HildesheimerInnen zu Helden einer außergewöhnlichen Erzählung – geschrieben von Lucy Fricke, Heinz Helle und Jakob Nolte.«