Auch im Frühling 2017 erscheinen wieder viele spannende Prosa- und Lyrikdebüts. Einige von ihnen stellen wir in den kommenden Wochen vor. Den Autoren haben wir ein paar Fragen zur Literatur und Person gestellt.
Heute: Alina Herbing

Erster Satz (des Buches)?
Seit Stunden verschwinden die Grashalme unter der gelben Plane.

Was bedeutet literarische Tradition für Sie?
Sehr viel Zwiespalt. Manchmal denke ich, es gibt zu viel davon, dann wieder zu wenig. Manchmal ein Hemmnis, dann wieder Motivation.

Ist Literatur essentiell?
Für mich meistens schon.

Was soll man nach der Lektüre (Ihres Buches) machen?
Das, worauf man dann Lust hat. Mich würde mal interessieren, was das ist.

Ihre gegenwärtige Geistesverfassung?
Froh erschöpft.


Alina Herbing, geboren 1984 in Lübeck, aufgewachsen in Mecklenburg-Vorpommern, lebt heute in Berlin. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Greifswald, Neuere deutschsprachige Literatur in Berlin sowie Kreatives Schreiben, Kulturjournalismus und Literarisches Schreiben in Hildesheim. Sie war u.a. Teilnehmerin des open mike 2012 sowie des Klagenfurter Literaturkurses 2014.

Cover_Herbing_Niemand ist bei den Kälbern