Gefühlt haben wir uns eben erst auf unseren Plätzen ganz hinten im Heimathafen hingesetzt, da ist der erste Tag auch schon vorbei. Ein dumpfes Brummen im Kopf erinnert dann aber doch daran, dass wir gute sechs Stunden am Stück vor unseren Bildschirmen gesessen haben. Die Luft im großen Saal ist mit der Zeit auch nicht besser geworden, so viel ist sicher.

Zwölf von zwanzig Autor*innen haben ihre Texte gelesen, acht warten noch auf ihren großen Auftritt. Zwölf Live-Kritiken sind geschrieben und zwölf Mal in fünfzehn Minuten rezensiert, was in ebensovielen Minuten gelesen war.

Was bleibt neben dem Brummen im Kopf? Eine einsame Käsestulle auf dem Teller. Ganz einsam ist sie nicht, ein wenig verstreuter Müll und leere Gläser sind auch noch da. Wir verabschieden uns für den Abend, vielleicht wird noch das eine oder andere Tanzbein bei der Open Mag Party geschwungen. Die Käsestulle wird uns morgen bestimmt wieder begrüßen, wenn die letzten acht Autor*innen ihre Texte präsentieren.

Bis dahin gibt es ein kleines Zwischenfazit in drei Schlagworten:

Juliane: Peter, Nuss-Frucht-Mix, Tastenklackern

Stefan: Boomerang, Konvertieren, Raus-damit!

Kathrin: Läuft bei uns.

Sally: Hunger, Durst, Pipi

Patrick: Luft nach oben?

Tschüssi, bis morgen!