Autor Tabitha van Hauten

Laudatio von Terézia Mora auf Theresia Töglhofer

Der eine Prosapreis geht an einen sehr gegenwärtigen Text, der es schafft, über das Heute zu erzählen, ohne sich an die Tagesaktualität oder an eine Trendigkeit anzubiedern. Der jung ist, nicht pubertär. Der sich einer genauen und verbindlichen Sprache bedient, …

Laudatio von Klaus Merz auf Andra Schwarz

Den open-mike-Lyrikpreis vergeben wir für Gedichte, eigentlich einen Gedichte-Zyklus, der in überzeugender, dichter und eigenständiger Sprache den Wesen und dem Wesen eines Landstriches nachspürt – seinen Grenzen und seiner Ganzheit: Der Lyrikpreis 2015 geht an Andra Schwarz.

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Die Texte des open mike 2015: Ich oder Er?

Ähnlich grundlegend wie die Frage nach der Form des Textes ist die Wahl der Perspektive, aus welcher erzählt wird. Betrachtet man die Texte des 23. open mikes, lassen sich deutliche Präferenzen der Schreibenden erkennen.

Die Mehrheit, insgesamt 9 Finalisten, erzählt …

Die Texte des open mike 2015: Auszug oder autonom?

Wenn man als debütierender Autor beim open mike nur fünfzehn Minuten Zeit hat, um sich anhand des Gelesenen dem Literaturbetrieb vorzustellen, will der Text gut gewählt sein. Bewirbt man sich mit einem autonomen, in sich geschlossenen Text oder mit einem …

Philip Krömer: „der eine der andere“

H.C. Artmann, Avantgardist der österreichischen „Wiener Gruppe“, dient Philip Krömer in seiner Erzählung „der eine der andere“ als Protagonist. Mutig, denn der 1921 geborene Österreicher Hans Carl Artmann, der Verfasser von Wiener Dialektgedichten, der bis heute bedeutenden 8-Punkte-Proklamation und Erzählungen …

Hakan Tezkan: „Wolf“

Wie kann man von Stille und Schweigen erzählen? Es ist früh am Morgen. M sitzt mit seinem Vater und seinem Onkel im Wohnzimmer. Es gibt nichts zu tun, es gibt nichts zu sagen. In seinem Text „Wolf“, der ein Auszug …

Tatjana von der Beek: „Sternkinder“

Die „Sternkinder“ sind nach Planeten bekannt. Tatjana von der Beeks Text ist die Geschichte einer Familie, erzählt aus der Ich-Perspektive Maias, der kleinsten, obwohl ihr Name eigentlich „die Große“ bedeutet. Im sich abwechselnden Präsens und Präteritum schildert das Ich die …

Paul Klambauer: „Trou de Loup“

Noch einmal jung sein: Paul Klambauer erzählt die Geschichte einer Klassenfahrt in die Berge. Seine Figuren sind pubertierende Achtklässler, deren kulturelle Herkunft über ihre Vor- und Nachnamen verortet werden können. Obwohl sie sehr unterschiedlich zu sein scheinen, haben alle eine …

Felix Kracke: „Bist’n good boy, Matze“

„Bist’n good boy, Matze“ – der Titel von Felix Kracke’s Text wiederholt sich mantraartig im Verlauf der Lesung. Das kollektive „Wir“, welches aus Tim, Pete und Jess besteht, spricht den betitelten Matze direkt an. Sie sind eine skatende und sprayende …

Hilde Drexler: „Zinnentanz“

Wie entsteht eigentlich ein literarischer Text? Welche Gedanken gehen dem Autor beim Schreiben durch den Kopf, wie konstruiert man seine Figuren, die Handlung und die Erzählstimme? Hilde Drexlers Text „Zinnentanz“ erlaubt den Blick in die Gedanken eines Schreibenden.

Am Anfang …

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